Ryanair und die umstrittene Gebühr für Familiensitze
Ryanair sieht sich angesichts einer neuen Gebührenpolitik für Familiensitze starkem Gegenwind ausgesetzt. Die Reaktionen der Kunden sind gemischt und spiegeln die aktuelle Diskussion wider.
Es war einmal eine Zeit, in der das Reisen mit Fluggesellschaften wie Ryanair den Eindruck einer modernen Form der Fortbewegung vermittelte, die sowohl günstig als auch unkompliziert war. Doch in einer unscheinbaren Wendung hat die Low-Cost-Airline nun eine Gebührenpolitik eingeführt, die Eltern das Gefühl geben könnte, als seien sie nicht nur für ihre Kinder verantwortlich, sondern auch für die Kosten, die mit dem Sitzen in unmittelbarer Nähe zu ihren Sprösslingen einhergehen. Die neuen Regelungen, die es Familien erschweren können, ihre Kinder im Flugzeug neben sich zu platzieren, haben erwartungsgemäß für Aufsehen gesorgt. Die Vorstellung, für die einfache Möglichkeit, als Familie zusammenzusitzen, bezahlen zu müssen, wirkt auf viele wie das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf einem ohnehin schon kostspieligen Kuchen.